Fachschaftenrat

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Der Fachschaftenrat (FSR) ist das höchste, überfakultäre studentische Gremium der TU München. In diesem werden Beschlüsse gefasst, welche fakultätsunabhängig alle Studierenden betreffen. Vergleichbares Gremium des FSR auf Ebene der Fachschaften sind die Fachschaftsausschüsse. Im Fachschaftenrat hat jede der 20 Fachschaftsvertretungen je nach Zahl ihrer Studierenden eine bestimmte Anzahl von Stimmen, so haben die meisten Fachschaften zwei Stimmen, die Fachschaften Maschinenbau und Medizin hingegen haben jeweils fünf Stimmen und die Fachschaften Informatik und Elektro- und Informationstechnik haben jeweils drei Stimmen.

Zur Wahrnehmung seiner Aufgaben wählt der Fachschaftenrat Vorsitzende, Referenten und Beauftragte, die den AStA bilden. Zu bestimmten Themen können auch Arbeitskreise eingerichtet werden.

Aufgaben

Laut „Verordnung über abweichende Regelungen vom Bayerischen Hochschulgesetz an der Technischen Universität München“ (kurz: „VOTUM“) sind die Aufgaben des Fachschaftenrates:

  1. die fakultätsübergreifenden Fragen der Studierenden,
  2. die Vertretung der fachlichen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Belange der Studierenden,
  3. die Förderung der Belange der weiblichen Studierenden der Hochschule,
  4. die Förderung der Belange der behinderten Studierenden der Hochschule,
  5. die Förderung der geistigen, musischen und sportlichen Interessen der Studierenden und
  6. die Pflege der Beziehungen zu deutschen und ausländischen Studierenden.

Nach eigener Geschäftsordnung fallen dem Fachschaftenrat insbesondere folgende zusätzliche Aufgaben zu:

  1. Erstellung eines Haushaltsplanes für die gesamte Studentische Vertretung.
  2. Entsendung von studentischen Vertretern in überfakultäre und überuniversitäre Kommissionen und Ausschüsse.
  3. Entsendung von studentischen Vertretern in weitere Gremien, in denen studentische Vertreter der Technischen Universität München mitwirken können.
  4. Mitwirkung bei der Erstellung zentraler Studienbeitragskonzepte.
  5. Entgegennahme der Entlastungsberichte insbesondere seiner Vorsitzenden, der Finanzreferenten sowie seiner weiteren Referenten und Abstimmung über die Anträge auf Entlastung.
  6. Neuwahl von Referenten oder Bestätigung im Amt auf Grundlage eines Entlastungsberichtes nach Ablauf der Amtszeit.

Sitzungen

Die Sitzungen des Fachschaftenrates finden immer donnerstags, in der Regel alle drei Wochen statt. Die Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben und können unter http://www.asta.tum.de/termine/ nachgeschlagen werden. Der Sitzungsort ist üblicherweise ein Raum am Stammgelände in der Innenstadt, wechselt jedoch je nach Verfügbarkeit. Außerdem wird darauf geachtet, dass pro Semester mindestens eine Sitzung in Garching und eine in Weihenstephan stattfindet. Die Sitzungen sind grundsätzlich öffentlich.

Anträge

Jeder Studierende der TU München ist berechtigt, Anträge zu stellen. Anträge an den Fachschaftenrat müssen in der Regel bis spätestens eine Woche vor dem jeweiligen Sitzungstermin beim Vorsitz eintreffen. Eine Übersicht über die Anträge vergangener Sitzungen ist unter http://www.asta.tum.de/archiv/beschluesse/ zu finden.

Protokolle

Seit der 176. Sitzung des Fachschaftenrates vom 24. Mai 2012 sind alle Tagesordnungen und Protokolle für alle TUM-Studierenden unter http://www.asta.tum.de/archiv/protokolle/ abrufbar.

Haushalt

Art. 53 des Bayerischen Hochschulgesetzes (BayHSchG), § 9 der Verordnung über abweichende Regelungen vom Bayerischen Hochschulgesetz an der Technischen Universität München (VOTUM) und § 20 ff. der Geschäftsordnung des Fachschaftenrates (GOFSR) regeln die Finanzierung der Studentischen Vertretungen der TU München sowie die Verteilung der bereitgestellten Mittel. Demnach werden 51% der Mittel an die Fachschaften verteilt und 49% der Mittel zentral vom Fachschaftenrat verwaltet. Die Mittel werden der Studierendenvertretung vom Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst zugewiesen und von der Finanzabteilung der TU München verwaltet.

Der Fachschaftenrat erstellt für jedes Kalenderjahr einen Haushaltsplan über die Verwendung der Gelder. Die gewählten Finanzreferenten müssen dabei jeder Verausgabung zustimmen. Größere Ausgaben werden dabei in der Regel zusätzlich im Fachschaftenrat abgestimmt.


Zuweisungen des Ministeriums

Die Zuweisungen pro Studierendem haben in den vergangenen Jahren stark abgenommen. Während 2009 noch 1,81 Euro pro Studierendem und Jahr zur Verfügung stand, wurden 2012 nur noch 1,41 pro Studierendem zugewiesen. [1]