Eignungsverfahren

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Steckbrief

  • Abkürzung EV
  • Zulassungsverfahren zum Masterstudium
  • Gesetz Bayrisches Hochschulgesetz Art. 43 Abs. 5

Die meisten Masterstudiengänge der TUM besitzen ein Eignungsverfahren. In diesem wird die Eignung für das Masterstudium durch überprüfen der im Bachelorstudium erworbenen Fachkompetenzen, der Abschlussnote und der Motivation überprüft. Das Verfahren besteht häufig aus zwei Stufen: Erhält man bereits in der ersten Runde genügend Punkte durch die Fächer aus dem Bachelorstudium, die Bachelornote, eventuelle Motivationsschreiben und ähnliches, wird man direkt zugelassen. Bei etwas weniger Punkten wird man zu einem Gespräch eingeladen, bei zu wenig Punkten direkt abgelehnt. Die genaue Ausgestaltung des EV ist in der Fachprüfungs- und Studienordnung des jeweiligen Studiengangs festgelegt. Sie sollten so ausgelegt sein, dass ein konsekutiver, also fortsetzender Master für die meisten TUM-Studierenden möglich ist. Bei sogenannten Elitestudiengängen darf das Auswahlverfahren entsprechend schwerer sein.

Rechtslage

Das Eignungsverfahren ist im bayrischen Hochschulgesetz in Art. 43 Abs. 5 aufgehängt.

Art. 43

Allgemeine Qualifikationsvoraussetzungen

(5) 1 Der Zugang zu einem Masterstudiengang nach Art. 57 Abs. 2 Satz 2 Nr. 1 setzt einen Hochschulabschluss oder einen gleichwertigen Abschluss voraus. 2 Die Hochschulen können durch Satzung weitere Zugangsvoraussetzungen festlegen, insbesondere den Nachweis einer studiengangspezifischen Eignung. 3 Die Hochschule kann zulassen, dass das Studium bereits vor dem Erwerb der Zugangsvoraussetzungen nach den Sätzen 1 und 2 aufgenommen wird, wenn die Zugangsvoraussetzungen spätestens innerhalb eines Jahres nach Aufnahme des Studiums nachgewiesen werden. 4 Weiterbildende Masterstudiengänge setzen zusätzlich eine qualifizierte berufspraktische Erfahrung von in der Regel nicht unter einem Jahr voraus.

Für die Studierendenvertretung

Bei Satzungsänderungen ist darauf zu achten, dass immer ein studentische Beisitzer in den Auswahlgesprächen vorgesehen ist. Die Fachschaften sollten diese Möglichkeit unbedingt nutzen.